Alphalogic
Kurzer Rückblick
Der 1991 gegründete Verein Alphalogic hat sich zum Ziel gesetzt, Software für Personen mit Lernschwierigkeiten und für behinderte Personen zu entwickeln.
Dank der Unterstützung von La Castalie, des Staates Wallis und der Loterie Romande konnte dieser Verein bis zu seiner Auflösung im März 1998 rund ein Dutzend Lernsoftwares entwickeln und diese zusammen mit anderen Leistungen Institutionen, Sonderklassen und Familien in der ganzen Westschweiz anbieten.
Nach der Auflösung des Vereins hat La Castalie, deren Pensionäre zu den ersten gehörten, die aus den Aktivitäten des Vereins einen Nutzen ziehen konnten, gewünscht, die unternommene Arbeit fortzuführen und sie dabei auf die Bedürfnisse der schwerstbehinderten Personen auszurichten. Im September 1998 hat sie also ein Kompetenzzentrum geschaffen, das den Namen Alphalogic behält. Der Verein hat ihr das Material und den Fonds-Restbetrag überschrieben.
Im April 2007 ist der Zentrumsverantwortliche André Baechler in den Ruhestand getreten und hat das Zepter an Alain Saudan weitergereicht.
Das Zentrum Alphalogic hat die Entwicklung von Lernsoftware eingestellt, um sich auf nachhaltigere und weniger virtuelle Realisierungen und Anpassungen zu konzentrieren.
Technologie im Dienste der behinderten Person
Unsere heutige Zeit hat enorme technologische Möglichkeiten zu bieten.
Das Kompetenzzentrum Alphalogic schafft, produziert, adaptiert und installiert technologische Realisierungen, die einer behinderten Person eine verbesserte Interaktion mit ihrem Umfeld ermöglichen.
Durch einen angepassten pädagogischen Ansatz bietet Alphalogic in den folgenden Bereichen massgefertigte und spezifische Produkte an:
- Leben im Alltag
- Mobilität
- Kommunikation
- Spiel/Unterhaltung
- Lernen
- Arbeit
Das Kompetenzzentrum Alphalogic bietet Lösungen, die den betroffenen Personen mehr Autonomie und eine bessere Interaktion mit ihrem Umfeld ermöglichen.
Jedes Projekt wird von Beratungen und Schulungen der verschiedenen implizierten Akteure begleitet. Die Realisierungen entstehen in Form von Projekten unterschiedlicher Grösse:
- Kleine Projekte (1-5 Tage)
- Mittelgrosse Projekte (6-60 Tage)
- Grossprojekte (3 Monate bis 2 Jahre)
Jede Realisierung wird mit einem multidisziplinären Ansatz erforscht, entwickelt und realisiert, indem der Leistungswille der behinderten Person und die Kompetenzen und Ideen jedes Mitarbeitenden berücksichtigt werden. Ein weiteres Ziel ist die Zuverlässigkeit der Produkte und Realisierungen.
Die verschiedenen Phasen der Alphalogic-Projekte
a. Bedürfnis, Idee
b. Machbarkeitsstudie und Lösungsfindung
c. Erstellen eines Pflichtenhefts und Berechnung der Kosten
d. Entscheid
e. Planung
f. Entwicklung und Tests
g. Erstellen einer Dokumentation für die Entwickler, Installateure und Benutzer
h. Produktion
i. Installation und Begleitung bei der Inbetriebnahme und Verwendung
Tätigkeitsbereiche
- Mechanik
- Pneumatik
- Elektrik
- Elektronik
- Robotik
- Informatik
- Design von Schnittstellen Mensch-Maschine
- Multidisziplinäres Projektmanagement
Weitere Tätigkeiten
- Technologiebeobachtung
- Sicherstellen des Gedächtnisses und der Wissensbeherrschung sämtlicher Realisierungen des Kompetenzzentrums
- Verwaltung der Installationen und der Multimediadaten
Ressourcen
- 3 Teilzeit-Mitarbeitende
- Beschäftigungsgrad insgesamt: 160%
Finanzierung
Das Kompetenzzentrum Alphalogic wird über Spenden und Subventionen finanziert.
Am Ende jedes Geschäftsjahres werden dem Departement für Sicherheit, Sozialwesen und Integration des Kantons Wallis ein Tätigkeitsbericht und die Rechnung übermittelt.